Kino: Still Alice

Bevor es morgen wieder in die Sneak geht, habe ich noch einen „alten“ Film auf Lager.

Da ein lieber Freund zu Besuch war, haben wir uns für einen Kinobesuch außer der Reihe entschieden. Nach einigem Hin und Her haben wir uns für „Still Alice“ Karten gekauft.

Grade möchte ich mit dem Tippen der Inhaltsangabe ansetzen und muss alleine schon bei der Erinnerung tief einatmen.

Kurzzusammenfassung: Alice stellt mit ca. 50 fest das etwas nicht stimmt. Sie vergisst Wörter, hat manchmal Orientierungsprobleme. Die Untersuchung beim Neurologen ergibt früheinsetzenden Alzheimer. Der Rest des Filmes beschäftigt sich mit ihrem Verfall der immer schneller fortschreitet und dem Verhältnis zu ihren Töchtern.

Das ist wirklich sehr, sehr knapp beschrieben aber ich mag nicht zu viel vorweg nehmen.

Wie der Film wirkt? Ich drücke es mal so aus: Es hat sich kaum einer getraut sein Popcorn zu essen weil es so laut war – am Ende vom Film wollte keiner aufstehen. Der Film ist „leicht“ gespielt  und schafft es doch eine absolut bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Der ganze Film ist greifbar und doch weit weg.

Ich bin die Königin im heulen bei Filmen. Meine Oma hat Alzheimer. Trotzdem konnte ich nicht weinen. Der Film war zu groß, wobei es vielleicht auch daran lag, dass ich versucht habe mich vorab einfach emotional etwas abzuschotten.

Einen Vergleich zum anderen „Alzheimer-Blockbuster“ (wie fies das klingt) welcher Dank Til Schweiger grade durch die Kinos flimmert kann ich leider nicht ziehen, da ich „Honig im Kopf“ noch nicht gesehen habe – was ich aber defintiv noch nachholen möchte.

Wenn euch mal nicht nach Popcornkino ist und ihr auch mal Anspruch im Kino erleben wollt, dann kann ich euch „Still Alice“ einfach nur ans Herz legen. Julianne Moore hat ihren Oscar redlich verdient und Kirsten Steward ist auch überraschend unnervig.

 

Volle 5 von 5 Pfotenabdrücken für diesen Film von mir.

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